Reaktion auf die Pressemitteilung „Rückblick: Rassistische Sprache im Kulturbereich“ von der Gesellschaft für deutsche Sprache e.V.

22. Dezember 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schrecken haben wir Ihre Pressemitteilung „Rückblick: Rassistische Sprache im Kulturbereich“ gelesen (https://gfds.de/rueckblick-rassismuskritische-sprache-im-kulturbereich/). Darin erwähnen Sie, dass mit unserem Verein ein Workshop durchgeführt wurde, gleichzeitig verwenden Sie verwenden Sie in der Pressemitteilung kolonialie und verletzende Sprache sowie unreflektierte Formulierungen. Es ist uns ein Rätsel, wie diese verletzenden Worte nach einem Workshop mit uns in einer Pressemitteilung verwendet werden können.

Die Pressemitteilung wurde nicht mit uns kommuniziert. Unsere Sicht auf den Workshop stimmt nicht mit der Darstellung des Workshops in ihrer Pressemitteilung überein. Wir bitten Sie eindringlich in der nächsten Woche die Pressemitteilung von ihrer Homepage nehmen.

Wir können nicht dulden, dass Sie mit unserem Namen Werbung für ihre Institution und ihre rassismuskritische Auseinandersetzung machen, dabei elementare Standpunkte der im Workshop besprochenen Themen ignorieren und eine Pressemitteilung ohne unsere Zustimmung zu veröffentlichen.

Wir reagieren spät auf die Pressemitteilung, weil uns nicht mitgeteilt wurde, dass es eine Pressemitteilung zu unserer Veranstaltung gab und wir erst jetzt zufällig darauf gestoßen sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Amo – Braunschweig Postkolonial e.V.

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