Postkolonialer Stadtrundgang in Braunschweig – Digitaler Einblick

Von wem wird Geschichte geschrieben? Welche Güter konsumiere ich? Auf welchen Strukturen basieren frühe Handelsbeziehungen? Was habe ich über die Kolonialzeit in der Schule gelernt? Wer wird wie im Stadtbild repräsentiert? Welche Familien aus Braunschweig profitierten von deutschen Kolonien? Welche Straßennamen und Biographien sind problematisch?

Wir machen historische Fakten wieder zugänglich und sichtbar. Wir geben die Möglichkeit einer Auseinandersetzung mit der Geschichte und ihrer, bis heute anhaltenden Folgen, für ehemals Kolonisierte und hierarchischen Systemen. Dabei versuchen wir die Tragweite greifbar zu machen, die für Kolonialisierte während dieser Epoche entstand und durch manifestierte Machtstrukturen auch heute noch besteht. Obwohl Braunschweig zwar bei weitem nicht im Zentrum des kolonialen Geschehens stand, sollen die ausgewählten Orte Ausgangspunkte sein, um Fragen aufzuwerfen, inwieweit auch die deutsche Gesellschaft noch immer kolonial geprägt ist. Welche Rolle Rassismus als Nachwirkung kolonialer Prägung einnimmt. Und welche Art der Kritik und Intervention für den Umgang mit der Vergangenheit und der Gestaltung der Zukunft notwendig sind.

Innerhalb unseres Themenmonats im Mai werden einige Stationen des Postkolonialen Stadtrundgang Braunschweigs #1 auf unseren Kanälen auf Instagram und Facebook vorgestellt und anschließend an dieser Stelle veröffentlicht.

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